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Sportphysiotherapie

Obwohl die Sportphysiotherapie beim Hund eine relativ neue Spate in der Physiotherapie ist, finden sich in den letzten Jahren immer mehr Hundebesitzer aufgrund von sportphysiotherapeutischen Fragen in den Tierarzt- und Tierphysiotherapiepraxen ein. Diese angestrebte Professionalisierung des Hundesports erfordert eine weitere Spezialisierung im Bereich der Tierphysiotherapie.

Die Sporttherapie innerhalb des Hundesports erfüllt mehrere wichtige Aufgaben: Sie beschäftigt sich zum einen mit der sportlichen Leistungsfähigkeit von Hunden und zum anderen mit der sportartspezifischen Belastung des Bewegungsapparates und deren Risiken

Dazu zählt die richtige Vorbereitung vor dem Sport, um die Verletzungsgefahr zu minimieren und bereits vorhandene Pathologien zu behandeln. Damit die Halter mit ihren Hunden den Sport ausüben können, sollte der Therapeut den Tierbesitzer über richtiges Warm Up und Cool Down, Stretching und Massage aufklären und unter genauer Anleitung zeigen, wie und wie lange welche Übungen ausgeführt werden sollen. Es ist wichtig, insbesondere bei diversen Vorerkrankungen, die Risiken aufzulisten und gegebenenfalls nach einer gesunden Alternativen zu suchen. Um die optimale Leistungsfähigkeiten eines Hundes erreichen zu können, sollten alle Bereiche – nämlich Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Gleichgewicht, Koordination und Kondition – im Training berücksichtigt werden. Diese Bereiche sind nach Sportverletzungen noch wichtiger und sind auch immer eine Bestandteil der Therapie.

Zusammenfassend sind die wichtigsten Teilgebiete der Sportphysiotherapie die Verletzungsprävention, akute Interventionen, Rehabilitation und Leistungssteigerung.

Geriatrie
geriatrische Patienten

Die Lebensdauer unserer Schützlinge hat sich wegen der heutigen Haltungsbedingungen und der modernen Veterinärmedizin drastisch gesteigert, weswegen immer mehr Haustiere wegen sogenannter Folgen des Alters beim Tierarzt oder Tierphysiotherapeuten vorstellig werden. Hierbei muss entschieden werden, ob diese Veränderungen dem Alter entsprechen oder eine Erkrankung vorliegt. Für die Zusammenstellung eines Therapieplans ist eine genaue Diagnose unerlässlich. Neben den metabolischen Veränderungen kommt es auf weiteres zu einer Reduktion des Gewebes, ausgenommen des Fettgewebes. Ein typisches Anzeichen ist die Muskelatrophie (Muskelabbau), welcher immer zu einer Verminderung der körperlichen Leistung führt. Knochen- und Knorpelmasse und deren Elastizität lassen nach und es entwickeln sich Arthrosen, was Schmerzen als Folgen hat und so wiederum zu einem Unwillen des Gehens und einhergehend weiterem Muskelabbau und Beweglichkeitseinschränkungen führt. Selbst Haut und Krallen werden dicker, hyperpigmentiert und weniger elastisch.

In der physiotherapeutischen Praxis werden ältere Hunde und Katzen vor allem mit Gelenks-, Muskel- und Nervenproblemen vorgestellt. Um als geriatrischer Patient eine Physiotherapie beginnen zu dürfen, ist Grundvoraussetzung, dass eine bestehende Erkrankung bereits vor dem Konsultieren eines Physiotherapeuten durch medizinische Untersuchungen ausgeschlossen wurde.

Das Ziel der Physiotherapie liegt in der Verbesserung der Lebensqualität bzw. diese zu erhalten! Hierzu zählt die Schmerzfreiheit / -Minderung, Optimierung der Gelenksfunktionen, Muskelaufbau / -Erhalt, die funktionelle Fähigkeit zu verbessern, Verspannungen zu lösen und das Nerven- und Herzkreislaufsystem zu trainieren.

Gewichtsmanagment
ANIviVET - begleitende Therapie - Gewichtsmanagement

Auch Übergewicht kann bei unseren Patienten zu muskuloskeletären Problemen führen. Durch vermehrte Beanspruchung von Gelenken, Sehnen und Bänder können bereits bestehende Erkrankungen sich verschlimmern. Das heißt, dass neben den orthopädischen und neurologischen Erkrankungen in der Physiotherapie auch das effektive Gewichtsmanagement von eminenter Bedeutung ist.

Die zwei Hauptindikationen liegen primär bei normalgewichtigen Patienten mit Bewegungseinschränkungen, wobei als Ziel gesetzt wird, dass das Gewicht gehalten wird, und bei übergewichtigen Hunden, um sie beim Abnehmen zu unterstützen und den Therapieerfolg zu optimieren.

Neben der körperlichen Bewegung ist auch die richtige Ernährung für unsere Patienten von äußerster Wichtigkeit. Der Energiebedarf ist von Alter, Rasse, Haltungsbedingungen, bestehenden Erkrankungen und Kastration abhängig. Die Erstellung eines Ernährungsplans oder die Umstellung auf kalorienreduziertes Futter ist für die Gewichtsabnahme sehr hilfreich. Die Belohnungsleckerlis sollten beispielsweise nicht extra gefüttert, sondern von der Hauptmahlzeit abgezogen werden.

Vermehrte Bewegung ist ein absolutes Muss. Intensivieren Sie die Spaziergänge, gehen sie länger und schneller. Auch Joggen und Radfahren können mit auf den Trainingsplan, nur sollte man diese Trainingseinheiten nie in der Sommerhitze und nur mit vollkommen gesunden Patienten ausüben. Wichtig dabei ist, dass Sie immer mit kurzen Einheiten beginnen – maximal 5 Minuten – und sich langsam steigern.

Bei orthopädischen Erkrankungen oder rein zur weiteren Intensivierung der Aktivität ist das Unterwasserlaufband ein geeignetes Hilfsmittel. Die Gelenke werden geschont, aber gleichzeitig wird die Muskelkraft und die Ausdauer gesteigert.

Schmerzpatient

Schmerzen sind beim Tier sehr schwierig zu beurteilen, da die Antwort darauf individuell und rassebedingt sehr unterschiedlich ausfallen kann. Symptome wie zum Beispiel Lautäußerungen (Jammern), zittern, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, große Pupillen, abnorme Körperhaltung, verändertes Verhalten, vermindertes Fress- und Trinkverhalten und Abwehrreaktionen bei Berührungen sind Anzeichen, welche wir zu Beurteilung von Schmerz beim Tier zu Nutze nehmen. Zur genauen Einteilung verwenden wir in der Tiermedizin oder auch Physiotherapie eine bestimmte Skala – ein Punktesystem –, um das Geschehen zu objektivieren.

Hat ein Tier Schmerzen müssen diese sofort und im genügenden Ausmaß – am besten noch vor der Entstehung – bekämpft werden. Somit kann einer Sensibilisierung chronischen Schmerzen und einer Entwicklung eines Schmerzgedächtnisses entgegen gewirkt werden. Genau wie beim Menschen senken Schmerzen auch beim Tier die Behandlungserfolge, und die Rehabilitationszeit wird deutlich verlängert.

Zur Bekämpfung von Schmerz ist neben der Pharmakologie und der Ruhigstellung auch die physikalische Therapie wie beispielsweise die Laser-, Elektro-, Neural-, Ultraschalltherapie und Akupunktur von großer Wirkung. Je nach Patient ist das Ansprechen auf die verschiedenen Therapieformen unterschiedlich und muss bei resistenten Fällen ausprobiert werden. Die oberste Priorität ist aber weiterhin, unsere Patienten so schnell wie möglich schmerzfrei zu bekommen!

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